Homöopathisch durch den Winter
In der kalten Jahreszeit sind Schnupfen, Halskratzen oder Husten besonders häufig. Viele Menschen möchten Erkältungsbeschwerden zusätzlich sanft begleiten. Hier erklären wir verständlich, wie Homöopathie in der Selbstmedikation eingesetzt wird und worauf Sie dabei achten sollten.
Grundidee: „Ähnliches mit Ähnlichem“
In der Homöopathie wird ein Mittel nach dem Prinzip ausgewählt, dass es bei Gesunden ähnliche Beschwerden auslösen kann wie die, die behandelt werden sollen. Entscheidend ist deshalb nicht nur „Schnupfen“, sondern das genaue Beschwerdebild: Sekret wässrig oder zäh? Brennt die Nase? Wird es in warmer Luft besser oder schlechter?
Was bedeutet „Potenz“ und wie werden Mittel angewendet?
Homöopathische Präparate werden in der Regel als Globuli oder Tabletten angeboten. Bezeichnungen wie D6 oder D12 stehen für eine Verdünnungs- und Verschüttelungsfolge (Potenzierung) nach dem homöopathischen Arzneibuch. In der Selbstmedikation gilt: In der Akutphase eher häufiger, bei Besserung die Abstände vergrößern.
Häufig genannte Mittel bei Erkältungsbeschwerden
Je nach Bild werden z. B. Sambucus oder Pulsatilla genannt.
Häufig genannt: Apis mellifica oder Phytolacca (symptomabhängig).
Oft erwähnt: Bryonia oder Rumex, je nach Reizhusten-Muster.
In der Literatur häufig: Belladonna, Aconitum oder Ferrum phosphoricum.